Hermann Landefeld, "Der für die Enkel malt", um sie
vor Stolz und Feigheit zu warnen, ist ein
überzeugter Streiter für Frieden und Freiheit. Zur
Wiederbewaffnungsdebatte prägte er das von Herbert
Wehner aufgegriffene Wort "Zu viel Panzer, zu wenig
Hirn". In seinen Arbeiten der letzten Jahre prangert
er besonders die Unterdrückung und Erniedrigung von
Menschen (z.B. in Guantanamo) an. Er sagt von sich:
"Ich bin kein Missionar. Jeder muss den Kreis des
Lebens für sich selbst erkennen und Dämonen aus dem
Unbewussten nicht auf andere zu projizieren suchen
oder sich einfach mit einem weiteren Holocaust
abfinden."
Erstmals wird hier eine Lebens- und Kunstbiografie
des Künstlers Hermann Landefeld der Öffentlichkeit
zum 85. Geburtstag des Künstlers vorgestellt. Mit
neuen unveröffentlichten Arbeiten der letzten zwei
Jahre.
36 Seiten