Architektur,
Denkmalschutz
und Kunst
Seit mehr als 10 Jahren ist der ardenkuverlag eine
der ersten Adressen für Architektur, Denkmalschutz
und Kunst in der Region Hagen, im Ruhrgebiet und
darüber hinaus.
Der
innovative Fachverlag wurde am 15.07.1995 von der
Kunsthistorikerin Petra Holtmann in Hohenlimburg
gegründet. Nach ersten Architekturmonographien
brachte 1996 der „Hagener Architekturführer“ mit
überregionaler Anerkennung den Durchbruch des
ardenkuverlags. Das mittlerweile in 2. Auflage
erschienene Standardwerk zur Architektur der Stadt
des Hagener Impulses fand 2006 seine inhaltliche
Ergänzung in dem Buch „HagenKunst“, das erstmalig
eine umfassende Bestandsaufnahme der Kunst im
öffentlichen Raum bietet.
1997 erschien die Dokumentation der
Bundesgartenschau Gelsenkirchen im ardenkuverlag,
der von nun an auch überregional Interesse und
Beachtung fand. Bundesweite Aufmerksamkeit erregte
die Biographie des langjährigen Redakteurs der
Süddeutschen Zeitung, Wilhelm E. Süskind. 2007
erscheint die zweite überarbeitete und erweiterte
Auflage des rasch vergriffenen Werks.
Seit 1998 erschien das „Heimatbuch Hagen und Mark“,
seit 2005 das „Hagener Heimatbuch“ im ardenkuverlag.
Orientiert an den Interessen kunst-, geschichts- und
heimatinteressierter Bürger erscheint seit 2006 in
gänzlich neuer Konzeption mit Impulsen zur Stadt-,
Heimat und Kunstgeschichte das „HagenBuch“ als
modernes Stadtjahrbuch, das Tradition und Moderne in
Qualität verbindet.
In
den Jahren 2000 – 2004 positionierte der
ardenkuverlag die in die Krise geratene
traditionsreiche Zeitschrift „werkundzeit“ neu und
verknüpfte sie mit dem ebenfalls im Verlag
konzipierten erstmaligen Internetauftritt des
Deutschen Werkbundes. Die Biographie des Gestalters
Jupp Ernst oder „Phänomen Weltausstellungen“ bilden
nur einige Titel aus dem Spektrum der
Werkbundpublikationen des Verlags.
Heute liegt der Schwerpunkt der verlegerischen
Aktivitäten mit Reihen wie „kunstdialoghagenwest“,
dem „Hagener Impuls“ und dem „HagenBuch“ in der
wissenschaftlichen Erforschung, Aufarbeitung und
Publikation der regionalen ästhetischen Qualitäten.
Aktuelle Kunst ist ebenso vertreten wie die
Spurensuche in Sachen Folkwang und Bauhaus mit
Publikationen zu dem Bauhäusler Oberste-Berghaus
oder zum „Heldischen Jugendstil“.
Werkberichte sowie Planungs- und
Veranstaltungsdokumentationen runden das
Verlagsprogramm ab. Der „Dortmunder
Architekturführer“, die „Citybroschüre Dortmund“,
oder die Reihe „Architekturbüros“ sind nur einige
Beispiele.
Ergänzt wird das Wirken der Verlegerin Petra
Holtmann durch Tätigkeiten als Beraterin und
Kuratorin. So geht z.B. die Umnutzung des Hasper
Stadtbades zum Altenstift auf eine Initiative der
Verlegerin und ihrer damaligen Partnerin zurück.
Aktuell betreut die Kunsthistorikerin die
Ausstellungsreihe „Kunst im Roten Haus“ sowie
Ausstellungen in der Galerie der Künstlervereinigung
„HAGENRING“ zu Künstlern wie Karel Niestrath, Max
Austermann, Carl Baumann, Oskar Sommer, Ernst
Meister, Theodor Brün, Ruth Eckstein, Eva
Niestrath-Berger, Ida Gerhardi, Lis Göbel oder
Thomas Grochowiak.
2004 erhielt Petra Holtmann aus den Händen der
Regierungspräsidentin Renate Drewke für ihr
bisheriges Schaffen als Verlegerin, Autorin und
Gründerin des ardenkuverlages den
Alfred-Müller-Felsenburg-Preis.